Order Management und Vertriebs-Automation · B2B-Industrie

Im ERP gebucht. Im Lager nicht gefunden. Beim Kunden zu spät.

Order Management ist Marge. Orchestrierung auf eurer Plattform.

B2B-Auftragsfluss vom Angebot bis Versand für Industrie und Großhandel — ohne Plattform-Wechsel. Drei Hebel: Erfassung automatisieren, Verfügbarkeit in Echtzeit, Genehmigungswege definiert. 30 bis 50 € pro manuell geklärtem Auftrag (Forrester). Bei 5.000 Aufträgen pro Quartal rund 600.000 € Marge im Jahr, die zwischen ERP, Shop, Lager und Außendienst verschwinden. Genau dort setzen wir an.

Wo es bricht

Sieben Stationen.
Vier davon sind Bruchstellen.

Der typische B2B-Auftrag durchläuft sieben Stationen, vom Angebot bis Rechnung. Vier davon erfordern ohne Orchestrierung manuelle Klärung. Hier zeigen wir, wo die Marge entweicht, und welche Daten zwischen welchen Systemen fehlen.

  1. 01

    Angebot

    Sales-Rep + Excel

  2. 02

    Erfassung

    Manuelle Eingabe ins ERP

  3. 03

    ATP

    ERP weiß nichts vom Shop-Bestand

  4. 04

    Reservierung

    Allocation-Konflikte zwischen Channels

  5. 05

    Picking

    WMS-Auftrag aus ERP

  6. 06

    Versand

    Carrier-Anbindung pro Auftrag manuell

  7. 07

    Rechnung

    Aus ERP, sofern Pricing korrekt

Vier von sieben Stationen erfordern manuelle Klärung. Bei 5.000 Aufträgen pro Quartal sind das 20.000 vermeidbare Touchpoints pro Jahr.

Drei Hebel

Wo wir die größte OpEx-Wirkung sehen.

Über zehn Mandate hinweg drei wiederkehrende Hebel: Auftragserfassung automatisieren, Verfügbarkeit transparent machen, Approval-Workflows entscheidungsfähig machen. Jeder Hebel zahlt direkt auf die Marge ein, keine Plattform-Wechsel nötig.

  1. Hebel 01

    Erfassung automatisieren.

    Eingehende Bestellungen aus Mail, EDI, Portal und Außendienst-App landen sofort strukturiert im ERP. Keine doppelte Eingabe, keine Tippfehler, keine Klärungs-Calls. Self-Service-Portal deflektiert 30–40 % der Phone-Orders an Stammkunden.

    Wirkung
    − 30 € bis 50 €
    Pro Auftrag
    Quelle: Forrester · Aberdeen Group
  2. Hebel 02

    ATP in Echtzeit.

    Available-to-Promise zieht Daten aus ERP, WMS und Lieferanten-Stammdaten synchron. Keine „ich rufe zurück"-Antworten am Telefon, keine Backorder-Überraschungen, keine Stornierungen aus Bestand-Schock. Reduziert Out-of-Stock-Storno und schützt Marge.

    Wirkung
    − 6 % bis 8 %
    Inventory-Niveau
    Quelle: DHL B2B Logistics Report · EY
  3. Hebel 03

    Approval-Pfade definiert.

    Multi-Level-Genehmigung für Rabatte, Sonderkonditionen, kreditkritische Aufträge. Automatisches Routing nach Volumen, Kunde und Risiko. Angebot-bis-Zahlungseingang sinkt von Tagen auf wenige Stunden, ohne dass Vertrieb auf Genehmigungs-Bottlenecks wartet.

    Wirkung
    deutlich kürzer
    Angebot-bis-Zahlungseingang
    Quelle: Gartner B2B Sales 2026
Lager-Turnover

Days Inventory Outstanding.
Vorher · Nachher.

Die größten Carrying-Cost-Hebel liegen im Multi-Warehouse-ATP, in der Slow-Mover-Identifikation und in der Auftrags-priorisierten Reservierung. Hier konkret, was orchestrierte Bestandstransparenz bringt, ohne neue WMS-Plattform.

Vorher · Silo-Stack
Days Inventory Outstanding
~ 78 Tage
Carrying Cost p. a.
23 % v. Inventory-Wert
ATP-Genauigkeit
~ 78 %
Nachher · Orchestriert
Days Inventory Outstanding
~ 62 Tage
Carrying Cost p. a.
~ 17 % v. Inventory-Wert
ATP-Genauigkeit
> 96 %

Quelle: EY B2B Operations Benchmark 2024 · Aberdeen Group · DHL B2B Logistics Report

Bei einem 50-Mio-€-Inventory bedeutet das rund 3 Mio € Marge zurück ins Haus — jährlich, ohne neue Plattform, nur durch saubere Orchestrierung. Der Hebel ist anteilig zur Inventory-Größe: manche Effekte skalieren linear, manche schwächer — spürbar auch bei kleinerem Lager.

Sales-Process

Vier Automationen, die euer Vertrieb sofort spürt.

Außendienst und Innendienst sind die Menschen, deren Alltag wir leichter machen. CPQ, B2B-Portal, Reorder-Engine, Mobile-Sales, die vier Bausteine, die manuelle Klärung systematisch entfernen und Vertriebszeit für Akquise freischaufeln.

Konfiguration · Preis · Angebot

CPQ.
Pricing geklärt.

Konfigurations-Logik, Rabatt-Regeln, Sonderpreise pro Kunde, als Code in der Plattform, nicht als Excel-Datei im Außendienst-Laptop. Angebot in Minuten statt Tagen. Salesforce CPQ, SAP Variant Configurator, Spryker-Native, wir wählen den Pfad, der zu eurem ERP-Stack passt.

Self-Service-Portal

Portal.
Bestellung 24/7.

Stammkunden bestellen mit ihren ausgehandelten Konditionen, sehen Echtzeit-Verfügbarkeit und lösen Reorders mit einem Klick aus. 85 % der B2B-Organisationen betreiben heute Self-Service-Portale, wer 2026 noch ohne arbeitet, verliert systematisch Stammkunden-Loyalität.

Predictive Reorder

Reorder.
Im Voraus.

ML erkennt Bestellzyklen pro Kunde und schlägt Folgebestellungen vor, direkt im Außendienst-Dashboard und im Kunden-Portal. Stammkunden-Retention steigt, Außendienst gewinnt Zeit für Neukunden statt Routine-Re-Orders. Klassischer Vertriebs-Hebel, der über Pflegeleichtigkeit Marge sichert.

Außendienst · Mobile

Mobile.
Auftrag vor Ort.

Außendienst erfasst Aufträge direkt beim Kunden. Verfügbarkeit, Pricing, Genehmigung in einer App, offline-fähig. Keine Rückkehr ins Büro für Klärung, keine Telefonrunde mit Innendienst. Auftrag verlässt das Kundengespräch live, und nicht erst am Abend per Mail.

Erfahrung & Kontakt

Tiefe Plattform-Expertise.

25 Jahre IT, davon 14 Jahre in B2B-Commerce. Architektur-Mandate bei Großkonzernen, Aufbau und Steuerung verteilter Expertenteams, vendor-neutrale Projektrettung. Schwerpunkte: Plattform-Architektur, Projektrettung, Team-Operations.

Chris Zepernick

Senior Berater · Hamburg

Bevor ihr anruft

Drei Fragen, drei ehrliche Antworten.

„Müssen wir replatformen, um zu orchestrieren?"
Nein. Die meisten Orchestrierungs-Hebel ziehen wir auf eurer bestehenden Plattform-Landschaft. Replatforming ist die Antwort, wenn das Fundament wirklich bröckelt, nicht wenn nur Integrationen fehlen — und es ist ein eigenes Mehr-Quartals-Projekt mit eigenem Risiko-Budget, davon halten wir euch fern, wenn es vermeidbar ist. Zwei Drittel unserer OM-Mandate laufen ohne Plattform-Wechsel.
„Wie unterscheidet sich Orchestration von einem klassischen ERP-Rollout?"
ERP ist Stammdaten-Wahrheit. Orchestration ist Prozess-Wahrheit. Wir bauen die Logik, die zwischen ERP, Shop, WMS, CRM und Außendienst-App fließt, nicht das ERP selbst. Damit gehen wir nie in Konflikt mit eurem SAP- oder Microsoft-Standard.
„Was ist der typische Engagement-Einstieg?"
Wir kommen mit einer Order-Reise, eure Top-3-Auftragsmuster end-to-end durchgespielt mit euren echten Daten. Daraus entsteht eine konkrete Hebel-Liste mit OpEx-Wirkung pro Hebel — keine Plattform-Empfehlung, kein Vendor-Pitch. Konditionen besprechen wir am Telefon.
Was wir gelernt haben

Marge entsteht im Detail. Genau dort orchestrieren wir.

Der teuerste Auftrag ist der, der zweimal angefasst wird. Wir reduzieren manuelle Klärung, eure Leute kümmern sich um Kunden, nicht um Excel-Brücken zwischen Systemen.

So arbeiten wir

Moin.

Wo verliert ihr im Order-Lifecycle Marge? Ein paar Minuten am Telefon, wir hören zu, dann sagen wir, wo der Hebel sitzt.